Kugelhähne und Wasserstoff – Unser spannendes Netzwerktreffen in Steinheim

H2-Wandel-Netzwerktreffen bei der Schuck Group in Steinheim am Albuch.

Manchmal entscheidet ein Kugelhahn, ob die Energiewende funktioniert. Ganz sicher aber braucht sie Menschen, die sie möglich machen wollen.  Genau diese Menschen kamen bei unserem H2-Wandel-Netzwerktreffen „Energie in eigener Hand“ bei der Schuck Group in Steinheim am Albuch zusammen.

Denn die eigene Energieversorgung stärker selbst in die Hand zu nehmen, kann für kleine und mittlere Unternehmen mehr bedeuten als Klimaschutz: mehr Planungssicherheit bei den Kosten, weniger Abhängigkeit von Preissprüngen auf den internationalen Märkten und mehr Resilienz in geopolitisch unsicheren Zeiten. Doch welche Wege dorthin sind für KMU realistisch und finanzierbar? Und welche Rolle kann grüner Wasserstoff dabei spielen?

Nach der Begrüßung durch Jürgen Häckel und Michael Bächler, betonte Landrat Peter Polta in seinem Grußwort, wie wichtig das Thema sichere Energieversorgung und die Anbindung an das Wasserstoffkernnetz für die Region ist.

Dann richteten wir den Blick auf die Praxis:

  •  Robert Barthle zeigte, wie die Schuck Group sich auf H₂-Readiness vorbereitet.
  • Norbert Unterharnscheidt von e.systeme21, selbst ein Pionier in Sachen Energieautarkie, beleuchtete unter anderem das Thema Finanzierung.
  • Jens Schuler von der August Weckermann KG zeigte am konkreten Beispiel, welche Schritte Betriebe gehen können, wenn sie ihre Versorgung unabhängiger und zukunftsfähiger gestalten wollen.

Die anschließende Besichtigung führte uns schließlich dorthin, wo Transformation ganz handfest wird: zu Kugelhähnen, Verbindungselementen und Lösungen, die sichere Energieflüsse erst ermöglichen. Es war ein spannender Einblick in all das, was alles im Untergrund verbaut wird, damit alles so fließen kann, wie es soll.

Was bleibt?

Der Hochlauf von grünem Wasserstoff wird nicht allein auf Strategiepapieren entschieden, auch nicht in politischen Debatten oder großen Konferenzen. Er muss in den Betrieben, in den Regionen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelingen. Und er erfordert den Mut, den ersten Schritt zu wagen.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Schuck Group für die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke hinter die Kulissen. Ebenso danken wir dem Landkreis Heidenheim und der IHK Ostwürttemberg für ihre Unterstützung sowie unseren Referenten und allen Teilnehmenden für die Gespräche, Fragen und Impulse.

Fotos: Karen Emler/H2-Wandel

⇒ Mehr Eindrücke unseres Netzwerktreffens finden Sie hier!

 

 

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