Wie steht es um unsere Leuchtturmprojekte? Welche Wasserstoffaktivitäten tun sich rund um sie auf? Um diese Fragen drehte sich unser jüngstes Konsortialtreffen der H2-Wandel – Modellregion Grüner Wasserstoff Baden-Württemberg in Schwäbisch Gmünd. Die erfreuliche Nachricht zuerst: Das Gros unserer Partner meldet Fortschritte in den Projekten.
So sind unsere Forschungspartner inzwischen mit Anlagen versorgt und können das Zusammenspiel von Wasserstofferzeugung, -speicherung, Rückverstromung und Netzdienlichkeit im Detail untersuchen. Auch der Betrieb des 10-MW-Elektrolyseurs von Lhyfe in Schwäbisch Gmünd ist aufgenommen, und die Abnehmerseite für den Wasserstoff hat Zulauf.
Unser Leuchtturmprojekt H2-Factory als Onsite-Produktion in Ulm kam nicht in die Umsetzung. Das gewonnene Knowhow können die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm nun aber in einem anderen Projekt in der Region Ulm umsetzen. Eine positive Förderzusage mit 10 Mio. Euro erhielten die Stadtwerke im Dezember 2025.
Änderungen und Neuausrichtungen über die Projektlaufzeit gehören zu einer Modellregion dazu. Wichtig ist, dass man daraus lernt und mit diesem Wissen den Wasserstoffhochlauf unterstützen kann.
Gleichzeitig geht es auf Landes- als auch Bundesebene rasant weiter. In der jüngsten Zeit wurden zwei neue Förderaufrufe gestartet – sowohl für H2-Hubs als auch für den Schwerlastverkehr. Bei Interesse dürfen Sie gern auf uns zukommen!
Wir danken allen Konsortialpartnern für ihr Engagement. Besonderer Dank geht auch an die Stadt Schwäbisch, in deren schönem Sitzungssaal wir tagen durften. Gefreut hat uns auch, dass erneut Vertreter*innen unserer Fördermittelgeber das Treffen begleitet haben: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie Projektträger KIT – PTKA.
Ansonsten gilt: In unseren Projekten geht es langsam, aber sicher in Richtung Endspurt. Wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr die Ergebnisse unserer Modellregion zu präsentieren!
Bildnachweis: Karen Emler/H2-Wandel