Mitgliederversammlung: Mit Zuversicht ins nächste Jahr

Es geht doch was! Diese Botschaft nehmen wir von unserer Mitgliederversammlung mit, die wir als Verein H2-Wandel – Modellregion Grüner Wasserstoff Baden-Württemberg im wunderschönen großen Sitzungssaal im Landratsamt Reutlingen abhalten durften. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Gastfreundschaft!

Der Rückblick auf die Aktivitäten von uns als Geschäftsstelle zeigte, dass das Netzwerk der Wasserstoffakteure in unserer Region, aber auch darüber hinaus immer weiter wächst. Das macht mit Blick auf den geplanten Wasserstoffhochlauf Mut und verbreitet Zuversicht – allen bestehenden großen Herausforderungen zum Trotz.
Noch mehr Mut und Zuversicht schöpfen wir als Verein allerdings daraus, dass in diesem Jahr in unseren Leuchtturmprojekten einiges vorangegangen ist:

  • Leuchtturmprojekt H2-Aspen:  Unser Vereinsmitglied Lhyfe konnte im Oktober im Beisein von hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung in Schwäbisch Gmünd die Einweihung seiner 10-MW-Elektrolyse-Anlage samt Trailer-Abfüllstation feiern. In unmittelbarer Nachbarschaft soll nun noch eine Wasserstofftankstelle entstehen.
  • Leuchtturmprojekt H2-Grid: In diesem Projekt, das sich um die Erforschung und Etablierung dezentraler Versorgungseinheiten kümmert, gab es große Fortschritte. Die Hochschule Rottenburg und die Technische Hochschule Ulm haben ihre Elektrolyseanlagen erhalten. An der Hochschule Reutlingen wurde am 17. Dezember ein komplettes Wasserstoff-Ökosystem eingeweiht. Auch da steht der Forschung nichts mehr im Wege.
  • Leuchtturmprojekt H2-ToGo: Die Technische Hochschule Ulm hat zum Einsatz wasserstoffbetriebener Nutzfahrzeuge für Handwerker Daten gesammelt und ihre Erkenntnisse publiziert. Nun kümmert sie sich um Betankungsprotokolle. Auch unser Projektpartner IVECO Deutschland kommt mit der Planung seiner Wasserstofftankstelle im Ulmer Donautal gut voran.
  • Leuchtturmprojekt H2-ToKnow: Unter diesem Sammelbegriff ziehen mehrere Partner an einem Strang, um Wasserstoff-Wissen mit unterschiedlichen Ansätzen und mit unterschiedlichen Medien in die Breite zu tragen. Sehr aktiv sind dabei die Hochschule Forst Rottenburg, die Technische Hochschule Ulm sowie die Hochschule Reutlingen. Auch das fem Institut, das sich auf die Erforschung und Entwicklung von Oberflächenmaterialien konzentriert, trägt zum Wissenstransfer bei. Die Universität Ulm ist mit dem Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) und den daran angedockten Wasserstofflots*innen ein wertvoller Partner in diesem Netzwerk. Da gilt auch für das Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien der Handwerkskammer Ulm (WBZU), das regelmäßig spannende Kurse rund um die Themen Wasserstoff und Brennstoffzellen anbietet.
    Und wir von der Geschäftsstelle steuern auch etwas bei: Wir machen Vorträge und arbeiten zudem an einer Bildungsplattform, die alle vorgenannten Angebote bündeln und sichtbarer machen soll.

Doch was wäre ein Verein ohne ein starkes Organigramm und vor allem starke Persönlichkeiten dahinter? Wir haben einen Vorstand und Beisitzer. Heute standen Neuwahlen an.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Vorstandsmitglieder allesamt erneut kandidiert haben und in ihrem Amt mit überwältigender Zustimmung bestätigt wurden:

  • Dr. Ulrich Fiedler (Landrat des Landkreises Reutlingen) als Vorsitzender
  • Prof. Markus Hölzle (Vorstandsmitglied des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung/ ZSW Ulm) als stellvertretender Vorsitzender
  • Dr. Achim Kötzle (Stadtwerke Tübingen) als stellvertretender Vorsitzender

 

Als Beisitzer wurden gewählt: 

  • Martin Ansbacher (Oberbürgermeister der Stadt Ulm)
  • Dr. Joachim Bläse (Landrat des Ostalbkreises)
  • Jonas Pürckhauer (IHK Ulm)
  • Karin Tausch (Handwerkskammer Ulm)
  • Prof. Holger Kaßner (fem Schwäbisch Gmünd)
  • Prof. Thorsten Zenner (Hochschule Reutlingen)

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Herzlichen Dank an Richard Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, für seine wertvolle Unterstützung in den vergangenen vier Jahren.

Last but not least: Das Organigramm und die Persönlichkeiten, die es ausfüllen, bestimmen die Schlagkraft des Vereins. Wichtig sind aber auch geordnete Finanzen. Rechnungsprüfung ist nicht der begehrteste Job in einem Verein, – umso schöner, dass sich der Landkreis Alb-Donau-Kreis erneut dazu bereit erklärt hat, diese Aufgabe zu übernehmen. Herzlichen Dank auch dafür.

So, für uns von der H2-Wandel-Geschäftsstelle steht nun fest: Mit diesen wunderbaren Vorsitzenden, Beisitzern, Rechnungsprüfern und natürlich Mitgliedern kann es im kommenden Jahr nur weiter vorangehen mit unseren Projekten. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und alle neue Erkenntnisse, die wir innerhalb unserer Modellregion sammeln dürfen!

Fotos: Karen Emler / H2-Wandel

Schreiben Sie uns!

H2-Wandel: Modellregion Mittlere Alb – Donau – Ostwürttemberg

Vernetzen, Erfahrung austauschen, Informationen bereitstellen: Die Geschäftsstelle des Vereins koordiniert das Gesamtprojekt und bündelt die Aktivitäten von H2-Wandel in einem Netzwerk.

Sie haben Fragen, etwa zu Projekten oder zu Wasserstoff in der Region? Sie möchten Mitglied im Verein werden? Kommen Sie gerne auf uns zu!