Zunächst gilt unser herzliches Dankeschön an die IHK Ostwürttemberg, den Landkreis Heidenheim und den Ostalbkreis für die hervorragende Organisation unserer Delegationsreise nach Brüssel! Mit knapp 35 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Forschung war dies die ideale Plattform für H2-Wandel, um die brennenden Themen der regionalen Wasserstoffwirtschaft direkt ins politische Zentrum Europas zu tragen.
Was wir im Gepäck hatten:
Im Fokus stand die Wasserstoffregulatorik – insbesondere die strengen Vorgaben zur Erzeugung von RFNBO-Wasserstoff. Wir haben deutlich gemacht, welche massiven Auswirkungen die Kriterien der Zeitgleichheit (Strom- und Wasserstofferzeugung) sowie der Zusätzlichkeit auf unsere regionalen Projekte haben.
Unsere Kernbotschaften:
- Regulatorik mit Augenmaß: Die Auswirkungen dieser Vorgaben auf die Skalierung von H2-Projekten vor Ort müssen verstanden und berücksichtigt werden.
- Positive Signale: Es ist ermutigend zu sehen, dass die Herausforderungen durch Zusätzlichkeit und Zeitgleichheit in Brüssel bekannt sind und aktiv angegangen werden sollen. Wir bleiben dran und hoffen auf große regulatorische Schritte!
- Blick über den Tellerrand: Die Vielfalt der Delegation hat uns einmal mehr gezeigt, wie komplex die EU-Agenda ist. Ob Verpackungsvorgaben, Ethanol oder entwaldungsfreie Produkte – es tut gut, die eigene „Wasserstoff-Bubble“ zu verlassen und die Breite der europäischen Gesetzgebung zu erfassen.
Fazit: Der Austausch war intensiv und wertvoll. Nur durch den direkten Dialog stellen wir sicher, dass die Energiewende regional umsetzbar bleibt.
Bildnachweis: Michael Bächler/H2-Wandel