Europa treibt den Ausbau von Wasserstoff voran

Die EU, Deutschland und Baden-Württemberg haben klare Zeitpläne für Klimaneutralität und definierte Ziele für Produktion, Infrastruktur und Nutzung von Wasserstoff. Von Gigawatt-Ausbau bis zur Netzanbindung entstehen Schritt für Schritt die Grundlagen für eine wasserstoffbasierte Energiewirtschaft. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen spielen eine große Rolle für Investments in der Zukunft. 

Auf dieser Website stehen zahlreiche Informationen, Links und Verknüpfungen rund um das Thema Transformation zu einer Wasserstoffwirtschaft. 

Baden-Württemberg: Klimaneutralität bis 2025

Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in drei Phasen

Europa treibt den Ausbau von Wasserstoff voran

Expertenecke H2-Wandel

Dürfen Sie sich Experte nennen? Machen Sie jetzt das Wassertsoffführerscheinquiz und finden Sie es heraus. 

Interview Reihe unserer Wasserstoff-Pioniere (INHALT IN DER ERSTEN VERSION NICHT VERFÜGBAR)

Hier geht etwas voran in der Region. Unsere Projektpartner sind eine der ersten, die Ihre Wasserstoffambitionen auch in die Tat umsetzen. Das erfordert Mut und geht mit vielen Unsicherheiten einher. Aber genau solche Menschen brauchen wir, um die Wasserstoffwirtschaft zum Laufen zu bringen. 

Wie unterstützt der Verein die Eduard-Merkle GmbH in der Transformation? --> Thema wird erst im Januar oder Feburar fertiggestellt werden können

Hier Text zur Studie -> MB, was dürfen wir alles veröffentlichen? Mit neugierig machendem Text mit Link zu unserem Blaupausentool

Die e.systeme21 - ein Vereinsmitglied zeigt uns die Energieversorgung der Zukunft --> Idealerweise mit Interview und näheren Inofrmationen zu ihrem System, aber wir haben diese Infos noch nicht

Text zu e.systeme21 GmbH

Die Wasserstoffwertschöpfungskette

Die Transformation der Energielandschaft und die Antriebswende stellen unsere lokalen kleinen und mittleren Unternehmen vor große Herausforderungen. In der Region von H2-Wandel gibt es zahlreiche Zulieferer für Branchen, die ihre Wertschöpfungskette oder ihre Zuliefererkette umstellen müssen, um sich dem Wandel anzupassen.

Doch die Wasserstoff-Industrie benötigt häufig genau dieselben Kompetenzen, wie herkömmliche Industriezweige. Wir helfen, das gesammelte Wissen aus der Wasserstoffwelt den KMU in unserer Region zur Verfügung zu stellen und helfen ihnen beim Umstieg.

Dieses Tool, erstellt von der E-mobil BW hilft den Unternehmen zu erkennen, welche klassischen Kompetenzen auch in der Wasserstoffwertschöpfungskette zu finden sind. Somit können sie sich informieren und ihre Stärken, die sie seit vielen Jahrzehnten aufgebaut haben, auch in aufkommenden Industriezweigen anzuwenden.

Klicke auf das Bild links und zu dem interaktiven Tool weitergeleitet zu werden und zu lernen, welche Komponenten und welche Herstellungsverfahren für die Technologien der Wasserstoffwirtschaft benötigt werden.

Wissenschaftsbereich

Veröffentlichungen

Über das Leuchtturmprojekt H2-ToKnow verknüpfen sich zahlreiche wissenschaftliche Institutionen und tauschen ihre neuesten Erkenntnisse aus. Diese werden in Publikationen veröffentlicht, deren Inhalt hier zusammengefasst ist.

Forschungspapier der Hochschule Reutlingen zum Thema "Volkswirtschaftliche Kosten der Energiewende"

Die volkswirtschaftlichen Kosten der Energiewende hängen stark von den eingesetzten Technologien ab. Professor Zenner von der Hochschule Reutlingen untersucht detailliert, welche finanziellen Belastungen auf die Gesellschaft zukommen.

Seine Berechnungen zeigen: Ein Ansatz, der nur auf Batteriespeicher setzt, ist teurer als ein hybrider Ansatz, der Wasserstofftechnologien und elektrische Großspeicher kombiniert. Werden Teile der Energie in Wasserstoff gespeichert, sinken die Netzausbau-Kosten insgesamt.

Die Energiewende ist also kein Entweder/Oder, sondern ein Zusammenspiel aus verschiedenen Technologien.

Terbium ist ein seltener Rohstoff, der vor allem in Leistungsstarken Magneten eingesetzt wird, wie zum Beispiel in Elektromotoren von Brennstoffzellenfahrzeugen. Damit spielt Terbium eine wichtige Rolle für die Energiewende.

Wichtige geopolitische und industrielle Aspekte zu diesem Rohstoff wurden in einer Abschlussarbeit der Hochschule Reutlingen zusammengefasst und sind hier dargestellt.

Platin ist ein zentraler Katalysator in vielen Wasserstoffanwendungen. Bekannt ist es vor allem aus der Lambda-Sonde im Abgasstrom von Verbrennungsmotoren. Auch in PEM-Brennstoffzellen und PEM-Elektrolyseuren sorgt Platin für maximale Leistung und schnelle Reaktionsfähigkeit.

Allerdings ist Platin teuer und ein wesentlicher Kostenfaktor dieser Technologien. Die Hochschule Reutlingen hat umfassende Infos zum Rohstoff Platin zusammengefasst – hier finden Sie die wichtigsten Fakten auf einen Blick.

Die Studie analysiert, wie die räumliche Verteilung von Ladepunkten und Wasserstofftankstellen die Erreichbarkeit für Handwerksfahrzeuge beeinflusst. Betrachtet werden die Regionen Ulm, Stuttgart und Munderkingen. Zudem entsteht eine neue Bewertungsmethodik, mit der die Eignung klimafreundlicher Antriebe, etwa batterieelektrisch oder wasserstoffbasiert, für den Einsatz im deutschen Handwerk beurteilt wird.

Kopf Publikation Schlick Tankinfrastruktur

Was kostet Wasserstoff? --> Einbindung EEX kommt noch, Infos zu Studie von ZSW (Maike Schmidt) --> muss noch angefragt werden, wir haben die Daten nicht

Der Preis für grünen Wasserstoff ist schwer durchschaubar, da viele Faktoren hineinspielen.
Die EEX, eine europäische Rohstoffbörse, sammelt deshalb reale Preiseinschätzungen von Käuferinnen und Käufern sowie Anbieterinnen und Anbietern. Daraus entsteht der HYDRIX, ein zweiwöchentlich aktualisierter Preisindex für grünen Wasserstoff.
Er folgt einfachen Marktprinzipien von Angebot und Nachfrage und schafft damit etwas, das bisher gefehlt hat: Transparenz beim Wasserstoffpreis. 

Wo muss der Preis hin? Und welche Auswirkungen hat der Preis auf die Wasserstoffwirtschaft? Welche Preise sind realistisch?

ZSW Studie mit Bild und Links. Verweis auf Klimakostenstudie. 

Politik

Gesetze und Regulierungen

Für den Aufbau einer neuen Infrastruktur und eines neuen Wirtschaftszweigs muss es klare Regeln und Rahmenbedingungen geben. Diese bieten die Sicherheit für Investitionen und Umwelt. 

Im weiteren werden zwie wichtige Gesetze vorgestellt:

Die NOW GmbH hat eine hilfreiche Übersicht zu allen Wasserstoffgesetzten erstellt, klicken Sie auf den Button, um mehr über die aktuelle Lage zu erfahren.

Die RED III (Erneuerbare-Energien-Richtlinie, 2023) legt erstmals klare Regeln für erneuerbaren Wasserstoff und Elektrolyseure fest.
Sie definiert, wann Wasserstoff als RFNBO (Renewable Fuels of Non-Biological Origin) gilt – insbesondere durch die Zusätzlichkeit, Zeitgleichheit und Regionalität des erneuerbaren Stroms, der für die Elektrolyse genutzt wird.
Für den Verkehrssektor setzt RED III verbindliche Mindestquoten für RFNBOs und erhöht insgesamt den Anteil erneuerbarer Energien. 

Sie legt zudem fest, dass die Kapazität der Erneuerbaren Energien nicht von dem zusätzlichen Bedarf der Elektrolyse entnommen wird. Daher gilt, dass neue Elektrolyseanlagen nur erbaut werden können, wenn man die zusätzlichen Kapazitäten an Erneuerbaren mit ausbaut. Dies erhöht die anfängliche Investitionssumme erheblich und wirkt sich negativ auf viele Projektentscheidungen aus. 
Die Definitionen der RED III sind sehr strikt und wird daher von vielen Akteuren kritisiert.

„Nutzen statt abregeln“ (§13 KEMWG) ist ein Paragraph, der im Falle von hoher Einspeisung Erneuerbarer Energie den Überschusstrom für Elektrolyseure nutzbar machen soll. Dies soll verhindern, dass Wind- und PV-Anlagen abgeschaltet werden sollen und schützt gleichzeitig das Netz durch Flexibilisierung mittels dynamischer Verbraucher, wie Elektrolyseuren. 

Es läuft eine Pilotphase im Norden Deutschlands, die den Erfolg einer solchen geplanten Maßnahme erörtert.

Idealerweise kann durch den dynamischen Betrieb von Elektrolyseuren das Netz stabilisiert werden und gleichzeitig kann kostengünstig in Zeiten von niedrigen Strompreisen (hoher Erzeugung durch Erneuerbare Energien) grüner Wasserstoff erzeugt und gespeichert werden. 

// dieser code ist kopiert, soll die get-Anfrage schreiben für die API

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H2-Wandel: Modellregion Mittlere Alb – Donau – Ostwürttemberg

Vernetzen, Erfahrung austauschen, Informationen bereitstellen: Die Geschäftsstelle des Vereins koordiniert das Gesamtprojekt und bündelt die Aktivitäten von H2-Wandel in einem Netzwerk.

Sie haben Fragen, etwa zu Projekten oder zu Wasserstoff in der Region? Sie möchten Mitglied im Verein werden? Kommen Sie gerne auf uns zu!