fem Forschungsinstitut

Am fem entstehen Wasserstofftechnologien durch Material- und Oberflächenkompetenz: Wir entwickeln Materialien, Schichtsysteme und Verfahren für Brennstoffzellen und Elektrolyseure – von AEM/PEM-Elektrokatalysatoren über Bipolarplattenbeschichtungen bis zur galvanischen Herstellung von Kathoden/Anoden. Dazu prüfen wir Alterung, Versprödung, Permeation, analysieren Wasserstoffgehalte und testen im H2-Atmosphären- sowie Stack-Teststand.

Das fem Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd zählt seit 1922 zu den führenden Instituten für die Erforschung, Entwicklung und Analyse von metallischen Werkstoffen und Beschichtungen. Darüber hinaus ist es das weltweit einzige unabhängige Edelmetallinstitut.

Ziel der Aktivitäten auf den Gebieten der Materialwissenschaft, Metallchemie und Oberflächentechnik sind maßgeschneiderte und zukunftsweisende Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Industrie. Das fem begleitet den Innovationsprozess von der Ideenfindung über die Antragstellung bis zum erfolgreichen Technologietransfer.

Zudem steht am fem für die präzise und verlässliche Untersuchung von Werkstoff- und Schichteigenschaften in Produktentwicklung, Qualitätssicherung und Schadensanalytik eine große Vielfalt an Prüfverfahren zur Verfügung. Über 200 Verfahren sind von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), Mercedes-Benz und VW zertifiziert.

fem Forschungsinstitut

Katharinenstraße 13–17
73525
Schwäbisch Gmünd
Kontakt

Projekte

Forschung und Entwicklung in der Wasserstofftechnik
  • Forschung

Als Forschungs- und Entwicklungspartner realisieren wir mit Industrie, KMU und Forschungseinrichtungen Projekte zu Wasserstofftechnologien – von der Idee bis zur Anwendung. Aktuelle Vorhaben finden Sie auf unserer Homepage. Bei Interesse an bestehenden Forschungsergebnissen kontaktieren Sie uns gerne. Unser Team ist offen für Anregungen, direkten Austausch und neue Netzwerke – ob Projektanfrage, Projektumsetzung oder Engagement im Projektausschuss.

H2-Aspen
  • Erzeugung
  • Forschung
  • Infrastruktur
  • Verteilung

In Schwäbisch Gmünd entsteht rund um einen 10-MW-Elektrolyseur ein Wasserstoff-Technologiepark, der sich auf die Entwicklung und Anwendung von Wasserstofftechnologien wie Brennstoffzellen konzentriert. Ziel ist es, ein innovatives Umfeld für Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen zu schaffen.

– Projektrealisierung: Stufenweise ab 2024; Regelinbetriebnahme des Elektrolyseurs voraussichtlich Oktober 2025
– Investitionsvolumen/ Förderbedarf: 20 Mio. € / 11,5 Mio. €
– Projektbeteiligte: Stadt Schwäbisch Gmünd, Lhyfe S.A.
– Weitere Partner: Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem)

Kernstück des Projekts ist ein von der Firma Lhyfe betriebener Elektrolyseur mit einer Tageskapazität von bis zu 3.800 kg grünem Wasserstoff – die derzeit größte Anlage dieser Art in Süddeutschland. Ergänzend ist eine Wasserstofftankstelle vorgesehen.
Der Technologiepark „H2-Aspen“ entsteht als nachhaltiger Innovationsstandort für die Wasserstoffwirtschaft.“

Kontakt: H2-Wandel e.V. Geschäftsstelle

Bildungsangebote

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H2-Wandel: Modellregion Mittlere Alb – Donau – Ostwürttemberg

Vernetzen, Erfahrung austauschen, Informationen bereitstellen: Die Geschäftsstelle des Vereins koordiniert das Gesamtprojekt und bündelt die Aktivitäten von H2-Wandel in einem Netzwerk.

Sie haben Fragen, etwa zu Projekten oder zu Wasserstoff in der Region? Sie möchten Mitglied im Verein werden? Kommen Sie gerne auf uns zu!