Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage, dann ist das Jahr 2025 Geschichte. Höchste Zeit also, um ein Fazit zu ziehen. Für uns, den H2-Wandel – Modellregion Grüner Wasserstoff Baden-Württemberg e.V., können wir eines festhalten: Langweilig war 2025 für uns und unsere Akteure in der Modellregion jedenfalls nicht. Kleiner Beweis gefällig? Dann schauen Sie sich doch unseren Jahresrückblick an!
Was uns so positiv stimmt?
⇒ Zum einen wächst unser Netzwerk – ein Umstand, der sich positiv auf den angestrebten Wasserstoff-Hochlauf innerhalb unserer Region, aber auch außerhalb derer auswirkt.
Deshalb versuchen wir, das Team der Geschäftsstelle, über diverse Angebote möglichst viele verschiedene Akteure miteinander in den Austausch zu bringen. 2025 ist uns das, finden wir jedenfalls, gut gelungen. Wir hatten Netzwerktreffen, Führungen durch Wasserstoff-Hubs, Vorträge, Ausstellungen und eine große Fachtagung. Das Interesse an unseren Veranstaltungen war sehr groß, die Resonanz auf die Inhalte auch. Das freut uns natürlich sehr.
⇒ Zum anderen, und das freut uns sogar noch mehr, sehen wir konkrete Fortschritte innerhalb unserer Modellregion. Und die gibt es – allen Unkenrufen zum Trotz!
Wir hatten zwei Einweihungsfeiern in unserer Region, einmal ging es um den 10-MW-Elektrolyseur von Lhyfe in Schwäbisch Gmünd (Leuchtturmprojekt H2-Aspen), ein anderes Mal um die Wasserstoff-Infrastruktur für die Forschung an der Hochschule Reutlingen (H2-Grid). Auch unsere Partner in den anderen Leuchtturmprojekten kommen voran. Nicht umsonst stand unsere jüngste Mitgliederversammlung – auf der unser Vorstand im Amt bestätigt wurde – ganz im Zeichen einer zuversichtlichen Weichenstellung für 2026.
Wenn wir uns noch etwas fürs neue Jahr wünschen dürften, dann wäre das mehr Verlässlichkeit, egal ob es um die Anbindung an das Wasserstoff-Kernnetz oder energiepolitische Strategien geht. Ohne Verlässlichkeit wird es schwierig, einen funktionierenden Markt für Wasserstoff-Technologien zu schaffen. Ohne diesen funktionierenden Markt wiederum halten sich Investoren zurück, verzögert sich der Aufbau der notwendigen Infrastruktur und somit auch die für unser Ziel der Klimaneutralität nötige Dekarbonisierung.
Doch lassen wir für heute dieses Henne-Ei-Problem beiseite und nehmen uns für 2026 vor, gemeinsam weiter daran zu arbeiten, dass sich Wasserstoff als wichtiger Baustein der Energiewende etablieren kann. Wie gesagt, in unserer Modellregion sind wir in dieser Hinsicht schon auf einem guten Weg.
Sollten Sie noch nicht bei uns Mitglied sein, aber dennoch gerne auf dem Laufenden bleiben wollen hinsichtlich unserer Veranstaltungen, dann melden Sie sich gerne in unserem Interessentenkreis an: https://eveeno.com/h2-wandel_interessentenkreis
In diesem Sinne: Wir wünschen Ihnen allen einen guten Rutsch und für 2026 viel Erfolg bei all Ihren Vorhaben! Wir sehen uns!